Ratgeber

Soziale Kontakte im Alter: Verbunden bleiben – gegen Einsamkeit

Einsamkeit schadet der Gesundheit genauso wie Rauchen. Wir zeigen, wie ältere Menschen soziale Teilhabe aktiv gestalten können.

Einsamkeit als Gesundheitsrisiko

Chronische Einsamkeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen, Depressionen, Demenz und sogar frühen Tod – ähnlich stark wie Rauchen oder Adipositas. In Deutschland lebt fast jeder vierte Senior über 65 allein. Soziale Isolation betrifft besonders Menschen nach dem Tod des Partners, nach dem Auszug der Kinder oder nach einem Umzug.

Bestehende Kontakte aktiv pflegen

Regelmäßige Telefonanrufe, Besuche und gemeinsame Unternehmungen müssen aktiv geplant werden – sie passieren nicht von selbst. Kalender helfen dabei, feste Zeiten für Freunde und Familie einzuhalten. Auch Videoanrufe mit entfernt lebenden Angehörigen schaffen echte Verbundenheit.

Neue Kontakte knüpfen

Vereine, Kirchengemeinden, Volkshochschulen und Seniorentreffs bieten regelmäßige Begegnungen. Ehrenamtliche Tätigkeiten geben Struktur und Sinnhaftigkeit. Haustierhaltung – etwa ein Hund – sorgt für Tagesstruktur, Bewegung und soziale Anlässe im öffentlichen Raum.

Wenn Mobilität zum Problem wird

Wer nicht mehr selbst mobil ist, braucht Unterstützung, um am sozialen Leben teilzunehmen. Begleitdienste und Alltagsbegleiter bringen Senioren zu Veranstaltungen, Besuchen und Terminen – gefördert durch §45b SGB XI.

Alltagsbegleitung: Gegen Einsamkeit & für mehr Teilhabe

Unsere Alltagsbegleiter besuchen, begleiten und aktivieren Senioren – §45b SGB XI gefördert bis 125 €/Monat.

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