
Ratgeber
Sturzprävention bei Senioren 2026: 10 Maßnahmen & Wohnraumanpassung
Jedes Jahr erleiden über 3 Millionen ältere Menschen in Deutschland einen Sturz — ein Drittel aller über 65-Jährigen stürzt mindestens einmal pro Jahr. Ein gebrochener Oberschenkelhals kann den Pflegebedarf dauerhaft erhöhen. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie Stürze verhindern.
Risikofaktoren für Stürze im Alter
| Risikofaktor | Risiko | Maßnahme |
|---|---|---|
| Muskelabbau (Sarkopenie) | Hoch | Krafttraining, ausreichend Protein |
| Gleichgewichtsstörungen | Hoch | Balance-Übungen, Physiotherapie |
| Sehschwäche | Hoch | Brille aktualisieren, gute Beleuchtung |
| Blutdruckabfall beim Aufstehen | Hoch | Langsam aufstehen, Medikamente prüfen |
| Schwindel-Medikamente | Mittel | Mit Arzt besprechen (Deprescribing) |
| Schlechtes Schuhwerk | Mittel | Festes Schuhwerk mit Rutschsohle |
| Lose Teppiche, Schwellen | Mittel | Entfernen oder sichern |
| Nykturie (nächtlicher Harndrang) | Mittel | Nachtlicht, Toilettenstuhl |
10 wirksame Maßnahmen zur Sturzprävention
Was zahlt die Pflegekasse?
Pflegekasse — §40 SGB XI
- ✓ Bis 4.000 € für Wohnraumanpassung
- ✓ Haltegriffe Bad & Treppe
- ✓ Schwellenentfernung, Rampen
- ✓ Badewannenumbau zur Dusche
- ✓ Treppenlift-Zuschuss
Voraussetzung: mindestens Pflegegrad 1
Krankenkasse — §33 SGB V
- ✓ Rollator (mit Verordnung)
- ✓ Gehstock, Unterarmgehstützen
- ✓ Hausnotrufgerät (mit Verordnung)
- ✓ Badewannenlifter
- ✓ Physiotherapie (Gleichgewicht)
Voraussetzung: ärztliche Verordnung
Häufige Fragen zur Sturzprävention
Was zahlt die Pflegekasse für Sturzprävention?+
Welche Medikamente erhöhen das Sturzrisiko?+
Was tun nach einem Sturz?+
Sicher zuhause — mit professioneller Begleitung
Unsere Pflegekräfte begleiten bei Risikosituationen und unterstützen bei der Sturzprävention. Kostenlose Beratung.
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