Die Notfallmappe: Das wichtigste Dokument
Jeder Senior sollte eine Notfallmappe führen, die gut sichtbar zu Hause aufbewahrt wird. Sie enthält: Versicherungsnummern (Kranken-, Pflege-, Unfallversicherung), Medikamentenliste mit Dosierungen, behandelnde Ärzte mit Telefonnummern, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, Kontakte von Angehörigen und Nachbarn.
Sturzprävention und Erste Hilfe bei Sturz
Stürze sind die häufigste Notfallursache bei Senioren. Liegt jemand nach einem Sturz am Boden: Ruhe bewahren, nicht eigenständig aufstehen lassen, wenn Schmerzen bestehen – sofort Notruf 112 rufen. Haustiere oder Gegenstände weg vom Verletzten. Wärmen (Decke) und beruhigend einreden.
Hausnotruf: Sicherheit auf Knopfdruck
Ein Hausnotruf-System ermöglicht es, im Notfall mit einem Knopfdruck Hilfe zu rufen – auch wenn man nicht mehr sprechen kann. Viele Pflegekassen bezuschussen Hausnotrufsysteme nach §40 SGB XI.
Wichtige Notrufnummern
112 – Feuerwehr und Rettungsdienst (europaweit). 110 – Polizei. 116 117 – Ärztlicher Bereitschaftsdienst (nachts, Wochenende). 0800 111 0 111 – Telefonseelsorge (kostenlos, 24h).
Regelmäßige Betreuung schützt vor Notfällen
Professionelle Alltagsbegleitung erkennt früh Risiken und sorgt für Sicherheit – §45b SGB XI gefördert bis 125 €/Monat.
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