
Ratgeber
Haushaltshilfe selbst organisieren oder Anbieter nutzen?
Viele Familien überlegen: Privat jemanden suchen oder lieber einen professionellen Dienst beauftragen? Beide Wege haben Vor- und Nachteile — und versteckte Risiken, die man kennen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
Direktvergleich: Privat vs. Anbieter
| Kriterium | Privat organisiert | Helping Home §45b |
|---|---|---|
| §45b-Abrechnung möglich | ✗ Nein | ✓ Ja, 125 €/Mo |
| Arbeitgeberpflichten | ✗ Sie sind Arbeitgeber | ✓ Keine |
| Unfallhaftung | ✗ Bei Schwarzarbeit: Sie haften | ✓ Über uns versichert |
| Ausfall-Absicherung | ✗ Kein Ersatz | ✓ Wir organisieren Vertretung |
| Qualitätskontrolle | ✗ Keine | ✓ Geschultes Personal |
| Steuerlich absetzbar | + Als Arbeitgeber (20 % / max. 510 €/Jahr) | + §35a EStG: 20 % / max. 4.000 €/Jahr |
| Bürokratieaufwand | ✗ Anmeldung, Lohnabrechnung | ✓ Keiner für Sie |
⚠ Schwarzarbeit: Achtung Risiko
Wer jemanden ohne Anmeldung beschäftigt, begeht Schwarzarbeit — auch wenn „nur" putzen oder einkaufen erledigt wird. Die Risiken:
- → Bußgelder bis 500.000 €
- → Nachzahlung aller SV-Beiträge (rückwirkend bis 4 Jahre)
- → Unfall zuhause: private Haftung ohne Berufsgenossenschaftsschutz
- → Keine steuerliche Absetzbarkeit
Häufige Fragen
Ist es legal, eine Haushaltshilfe privat zu beschäftigen?+
Kann ich Haushaltshilfe über §45b finanzieren?+
Welche Risiken hat eine privat organisierte Haushaltshilfe?+
Helping Home: Legal, direkt, ohne Aufwand
§45a-anerkannt, direkte Kassenabrechnung, keine Arbeitgeberpflichten für Sie. 125 €/Monat §45b nutzen ohne Bürokratie — so geht Haushaltshilfe richtig.
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